ABSTRAKTE KUNST
Jana Richter
Ich arbeite zwischen Ordnung und Auflösung, zwischen Motiv und Abstraktion.
Mich interessiert nicht das fertige Bild, sondern der Moment des Übergangs, das Entstehen, die Entscheidung, das Loslassen und das erneute Beginnen. Die Entstehung einer Momentaufnahme setzt für mich einen performativen Akt voraus. So entwickeln sich meine Arbeiten in Schichten. Überlagerungen verdecken, verschieben, lassen Spuren zurück. Nicht alles bleibt sichtbar und genau darin liegt für mich die Authentizität eines Bildes.
Kunst ist für mich kein dekoratives Objekt.
Sie ist ein Prozess, ein Zustand, der festgehalten wird, bevor er sich wieder verändert.
Ich suche in der Malerei nicht nach Perfektion, sondern nach dem Punkt, an dem dieser Zustand kippt: Kontrolle in Freiheit, Struktur in Bewegung. Und diesen Punkt finde ich nicht immer. Mir fällt es schwer aufzuhören und ein Bild dann "sein" zu lassen. Manchmal übermale ich diese nach Jahren wieder. Einige bis zu 25 Mal. Kein Bild ist fertig, auch davon erzählt der Gesamteindruck.
Mich interessiert nicht das fertige Bild, sondern der Moment des Übergangs, das Entstehen, die Entscheidung, das Loslassen und das erneute Beginnen. Die Entstehung einer Momentaufnahme setzt für mich einen performativen Akt voraus. So entwickeln sich meine Arbeiten in Schichten. Überlagerungen verdecken, verschieben, lassen Spuren zurück. Nicht alles bleibt sichtbar und genau darin liegt für mich die Authentizität eines Bildes.
Kunst ist für mich kein dekoratives Objekt.
Sie ist ein Prozess, ein Zustand, der festgehalten wird, bevor er sich wieder verändert.
Ich suche in der Malerei nicht nach Perfektion, sondern nach dem Punkt, an dem dieser Zustand kippt: Kontrolle in Freiheit, Struktur in Bewegung. Und diesen Punkt finde ich nicht immer. Mir fällt es schwer aufzuhören und ein Bild dann "sein" zu lassen. Manchmal übermale ich diese nach Jahren wieder. Einige bis zu 25 Mal. Kein Bild ist fertig, auch davon erzählt der Gesamteindruck.
Schon seit meiner Kindheit begleitet mich die Kunst, zunächst in Form von Malerei und Bleistiftzeichnung, die ich unter der Anleitung des Künstlers Peter Heydeck erlernte. Doch mit den Jahren habe ich gelernt, die realen Formen zu brechen und die Freiheit der abstrakten Malerei zu entdecken. Mein künstlerischer Weg führte mich über ein kunstbetontes Abitur und ein Studium der Kunstgeschichte sowie Performing Arts bis hin zur Lehrtätigkeit in den Bereichen Theater, Sprach- und Körperwahrnehmung.
Nach einigen Jahren außerhalb der Kunst bin ich 2024 wieder zurückgekehrt, mit einer neuen Perspektive. Heute liegt mein Fokus nicht nur auf dem fertigen Bild, sondern auch auf der Videografie des kreativen Prozesses. Film, Schnitt und Musik fließen in meine Arbeit ein und machen die Kunst für mich noch vielschichtiger. Das Bild ist nicht mehr nur ein Endprodukt, sondern eine Station in einem fortlaufenden Schaffensprozess, der sich immer weiterentwickelt.
Meine Werke entstehen in Schichten – Farben, Dynamiken und Strukturen, die sich durch Malen und Übermalen entfalten. Abstrakte und realistische Elemente verbinden sich, ohne sich festzulegen. Das Ungeplante wird zur Essenz. So schließt sich der Kreis: Meine Kunst vereint all meine Erfahrungen aus Malerei, Theater, Film und Ästhetik zu einer neuen, lebendigen Ausdrucksform.
Nach einigen Jahren außerhalb der Kunst bin ich 2024 wieder zurückgekehrt, mit einer neuen Perspektive. Heute liegt mein Fokus nicht nur auf dem fertigen Bild, sondern auch auf der Videografie des kreativen Prozesses. Film, Schnitt und Musik fließen in meine Arbeit ein und machen die Kunst für mich noch vielschichtiger. Das Bild ist nicht mehr nur ein Endprodukt, sondern eine Station in einem fortlaufenden Schaffensprozess, der sich immer weiterentwickelt.
Meine Werke entstehen in Schichten – Farben, Dynamiken und Strukturen, die sich durch Malen und Übermalen entfalten. Abstrakte und realistische Elemente verbinden sich, ohne sich festzulegen. Das Ungeplante wird zur Essenz. So schließt sich der Kreis: Meine Kunst vereint all meine Erfahrungen aus Malerei, Theater, Film und Ästhetik zu einer neuen, lebendigen Ausdrucksform.
Alles ein bisschen, nichts perfekt.
1996-2006 Kunstschule "Schewe" in Cloppenburg (Peter Heydeck)
2006-2008 Kunstschule "Renaissance" in Cloppenburg (Peter Heydeck)
2008-2009 Kunstschule "Buntspecht" Thorsten Kollmann
2009-2010 u.a. Kunstgeschichte an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena
2011-2015 u.a. Performance Art an der Hochschule für bildende Künste in Braunschweig
2006-2008 Kunstschule "Renaissance" in Cloppenburg (Peter Heydeck)
2008-2009 Kunstschule "Buntspecht" Thorsten Kollmann
2009-2010 u.a. Kunstgeschichte an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena
2011-2015 u.a. Performance Art an der Hochschule für bildende Künste in Braunschweig